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Die Werkstatt

Drucki

Hallo, ich bin Drucki! In meiner Werkstatt werden Ideen zu echten Dingen. Komm rein — ich zeige dir, wie ein 3D-Drucker baut.

Vom Traum zum Bauplan

Drucki wünscht sich einen neuen Zwergen-Becher. Kaufen? Nein — bauen! Aber zuerst malt Drucki den Becher am Computer.

Drucki zeichnet am Bildschirm einen Becher als Bauplan, Pfeile zeigen, dass er ihn drehen kann

Am Bildschirm kann Drucki den Becher drehen und von allen Seiten anschauen. Von oben, von unten, von hinten. Das ist das Modell — ein Bauplan, wie für ein Baumhaus. Erst der Plan, dann das Bauen.

Das Beste: Den Bauplan kann Drucki verschicken. Ein Zwerg am anderen Ende der Welt druckt dann genau denselben Becher.

Schicht für Schicht

Jetzt kommt der Drucker dran. Aber der baut den Becher nicht auf einmal. Er malt eine hauchdünne Lage. Dann noch eine obendrauf. Und noch eine.

Ein 3D-Drucker baut einen halbfertigen Becher aus Schichten, daneben steht eine Sandburg mit denselben Schichten

Das kennst du von der Sandburg: Schaufel für Schaufel wird der Turm höher. Oder von Legosteinen: Reihe für Reihe wächst die Mauer.

Nach vielen hundert Schichten steht der Becher. Das dauert ein paar Stunden. Drucki trinkt so lange Kakao. Aus dem alten Becher.

Aus heißem Faden wird Form

Und womit malt der Drucker? Mit einem Faden aus Plastik. Der kommt von einer großen Rolle und heißt Filament.

Von einer großen Rolle läuft ein Plastikfaden zur heißen Düse, die den fertigen Becher gemalt hat

In der Düse wird der Faden heiß gemacht. Dann ist er weich wie Honig und lässt sich malen. Kaum liegt er da, wird er wieder hart. Schicht für Schicht, bis der Becher fertig ist.

Aber Vorsicht: Die Düse ist heißer als ein Backofen! Drucki fasst da nie hin. Du natürlich auch nicht.

Probier es selbst!

Jetzt bist du dran. Stapel die Schichten und druck die Figur fertig.

Zum Spiel: Schicht-Werk